Die Kulturabteilung der Burgenländischen Landesregierung führte 2001 eine Erhebung der Kreativwirtschaft im Burgenland durch. Die Ergebnisse dieser Studie wurden bei zwei Regionalveranstaltungen, in Großpetersdorf und Mattersburg präsentiert. Bei diesen Informationsabenden, wo die Details der Studie vorgestellt wurden, nahmen rund 150 in der burgenländischen Kreativwirtschaft tätigen Personen teil.
Am 19. April 2002 wurden alle Interessierten des Kreativwirtschaftsbereichs zur "Zukunftswerkstatt Kreativwirtschaft" eingeladen. Bei dieser Veranstaltung waren EntscheidungsträgerInnen aus den Bereichen Kultur, Politik, Wirtschaft und Tourismus anwesend.
Das Ziel dieser etwa dreistündigen Veranstaltung war es, in kleinen Arbeitsgruppen verschiedene Ideen zu einem gemeinsamen Plan zur Verbesserung der Rahmenbedingungen der Kreativwirtschaft im Burgenland zusammenzufassen.
50 ProtagonistInnen nahmen am Follow-up Treffen am 23. April 2002 im KUZ Mattersburg teil, wo die Vision eines „Zentrums für Kreativwirtschaft" konkrete Formen annahm. Eine Bilanz über die ersten sechs Monate der Initiative "Kreativwirtschaft Burgenland" belegt, dass bereits zahlreiche Projektideen aus dem Bereich der Kreativwirtschaft verwirklicht werden konnten. Neben der konkreten Konzeptentwicklung für ein „Zentrum für Kreativwirtschaft" wurden Arbeitsgruppen eingerichtet, die in Kurzstatements die künftigen Arbeitsschwerpunkte erläuterten.

